Wie viel Wasser professionelle Textilreinigung tatsächlich verbraucht, hat sich in den letzten zwanzig Jahren deutlich verändert, und die Branche ist dabei noch nicht am Ende.

Wie sich der Verbrauch entwickelt hat

Moderne Reinigungsanlagen verbrauchen heute im Schnitt rund 7 Liter Wasser pro Kilogramm Wäsche, vor zwanzig Jahren waren es noch etwa 16 Liter. Einzelne Betriebe gehen deutlich weiter: Ein österreichischer Textilservice-Anbieter konnte den Verbrauch auf bis zu 2,7 Liter pro Kilogramm senken, durch konsequente Mehrfachnutzung des Wassers im Prozess.

Was ein echter Wasserkreislauf technisch bedeutet

Statt Wasser nach einem Durchgang direkt ins Abwasser zu leiten, wird es aufbereitet und für den nächsten Reinigungsschritt wiederverwendet, etwa für die Vorwäsche stark verschmutzter Textilien. Ein dokumentiertes Beispiel aus der Branche zeigt, dass bis zu 97 Prozent des Wassers auf diese Weise im Kreislauf gehalten werden können, der Rest wird über Regenwasser ergänzt, wodurch praktisch kein Abwasser mehr entsteht.

Wohin sich die Branche bewegt

Mehrere regionale Zusammenschlüsse von Textilreinigern haben sich das Ziel gesetzt, Wasser- und Energieverbrauch bis 2030 um bis zu 50 Prozent zu senken. Das zeigt: Wassersparen ist in diesem Handwerk kein Nischenthema mehr, sondern ein Wettbewerbsfaktor, auch weil Energie- und Abwasserkosten direkt die Betriebskosten treffen.

Wo wir stehen: Auch unser Reinigungsprozess arbeitet mit einem echten Wasserkreislauf, Teil des Verfahrens, nicht nur ein Satz auf der Website. Konkrete Verbrauchszahlen für unseren eigenen Betrieb veröffentlichen wir hier, sobald wir sie sauber dokumentiert haben, lieber später und belastbar als jetzt und geschätzt.

Warum das für Kunden relevant ist

Wer sich für einen Reinigungsbetrieb entscheidet, kann diese Frage genauso stellen wie bei der Imprägnierung: Wie wird das Wasser genutzt, einmal oder im Kreislauf? Die Antwort sagt mehr über den tatsächlichen ökologischen Fußabdruck aus als ein allgemeines Nachhaltigkeitsversprechen.